Zurück zu: News-Archiv ab 2001

  01.07.2006

4. Henry Goldhann-Gedächtnisfahrt

Nicht nur Bilder, sondern viele Worte können wir über die 4. Henry Goldhann-Gedächtnisfahrt verlieren. Es waren zwar weniger Teilnehmer am Start als erwartet, dafür ging es während des gesamten Wochenendes überschaubar, fast familiär, zu.

Dazu trug das großartige Wetter (war schon in der letzten Ausgabe der Austro Classic angekündigt) bei. Doch der Reihe nach: Untergebracht waren wir in Bad Radkersburg im Vitalhotel, die Autos in der hoteleigenen Tiefgarage ebenfalls bestens behütet. Start war an alten drei Tagen der Hauptplatz in Bad Radkersburg.

Am Donnerstag führte die Vormittagsetappe zunächst entlang der Grenze auf slowenischer Seite. Nach dem Grenzübertritt kam die Riegersburg bald in das Blickfeld. Eine beeindruckende Führung durch die Burg und der grandiose Blick in das Land ließ insbesondere die Herzen der ausländischen Teilnehmer höher schlagen. Gleiches galt für das Essen im Gasthof zu Riegersburg „Fink". Nicht einmal die von Heinz Baeder persönlich vorgenommene Befragung der Teams zur Identifizierung „ausgerissener" Fahrzeugmodelle tat dem einen Abbruch. Gestärkt ging es zurück auf malerischen kleinen Wegen, links vorbei am Mistkübel Nr. 140 (laut roadbook - in natura nicht vorhanden!), am Hochstand scharf links zurück und gleich danach rechts bergauf usw... Dennoch fanden alle wohlbehalten zum Hotel zurück, die einen früher, die anderen später.

Auch am Freitag ging es gleich nach dem Start über die Grenze, auf der Hauptstraße Richtung Süden. Insbesondere LKW-Fahrer (allerdings nur die entgegenkommenden) brachten durch entsprechendes Hupen und Blinken ihre Begeisterung für den historischen Fahrzeugtross zum Ausdruck. Es ging dann doch relativ bald nach rechts „ins Gemüse" und die Streckenführung erwies sich als ebenso abwechslungsreich, wie die am Tag zuvor. Nach 65 km durch Slowenien wurde der Grenzübertritt bei Muregg am Hauptplatz gebührend im Rahmen der 11er Messe gefeiert. Nach 83 km war die Vormittagsetappe in Straden abgeschlossen. Im „Jagerwirt" wurde wiederum ausgezeichnet gegessen, die anschließende Besichtigung des Trödelmuseums ist für sich alleine für jeden Sammler einen Ausflug wert. Auch die Nachmittagsetappe überstanden alle Teams ohne Probleme.

Der Samstag diente zur Entspannung der Teams, ohne roadbook, aber mit Wegbeschreibung fuhr man individuell in den Tag hinein. Als Sieger der Klasse B durfte das Team Dichtl, unterwegs mit dem Jackson H 30, Baujahr 1908, das Podest betreten, für die Klasse D und F das Team Steiner mit BMW 326, Baujahr 1937. Den Gesamtsieg konnte das Team Dichtl und somit das älteste Fahrzeug des Feldes für sich in Anspruch nehmen.