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  13.04.2001

Südtirol Classic 2001 - eine Reise.

Schenna ein kleiner Ort oberhalb von Meran veranstaltete wieder die Südtirol Classic. 140 Teilnehmer waren gemeldet und wir waren gespannt wie alles klappen würde. Eingecheckt wurde am Nachmittag, der Dorfplatz mit angeschlossener Tiefgarage war voller Oldies. Beim Verkehrsbüro wurden die Unterlagen ausgegeben und unter einem großen Zelt wurde ein kleiner Imbiss gereicht. Pünktlich um 17 Uhr war Fahrerbesprechung, denn noch am gleichen Tag gab es eine kurze Strecke nach Lana mit Zeitkontrolle zu fahren. Reibungslos gingen die Autos in Minutenabständen ab 19 Uhr vom Start ab. Die Strecke war ca. 20 km lang, so dass sich die Autos begegneten und dies war für alle Teilnehmer sehr abwechslungsreich. Wer nicht genau aufpasste, verpasste gleich die 2. Zeitkontrolle, bei der 3 km in 5 Min. 30 Sek. zu fahren waren. Einige brausen forsch daran vorbei!

Zum Abendessen wurde in die Burg Schenna geladen, wo ein reichliches Buffett wartete. Die Crew des AVCA, Kurt Dichtl mit Sohn und wir aßen was das Zeug hielt und auch der Wein war von der besten Sorte.

Der Start am Freitag war für 8.30 Uhr angesetzt (alle 30 Sek.). Wir waren mit Startnummer 11 sehr zeitig dran. Alles lief reibungslos ab, dass hörten wir auch von Fahrern der höheren Startnummern. Gefahren wurde nach einer farbkopierten Landkarte, in welcher die Strecke deutlich eingezeichnet war. Es stand die Dolomitenstrecke am Programm und es ging zuerst nach Bozen, nördlich von Klausen in Richtung Würzjoch, wo auch die Mittagsrast geplant war. Dazwischen gab es noch Zeitkontrollen mit einer Länge von 5,4 km und 13,7 km. Es kam nie zu einem Stau und in angenehmen Zeitabständen kamen alle zum Mittagessen. (Tiroler Rollgerstelsuppe, Gulasch und Apfelstrudel).
Über Alta Badia und Corvara erreichten wir das Grödner Joch um von dort nach Wolkenstein, St. Christina und St. Ulrich zu kommen. Hier kam es zu einem schweren Unfall. Ein Riley wurde von einem Opel abgeschossen. Zum Glück war nur eine Hand gebrochen, wenn man das Auto - Wrack anschaute, konnte man gar nicht glauben, dass nicht mehr passiert war. Die Umfahrung von Bozen mussten wir über die Autobahn bewältigen, da es der schnellste Weg war um Schenna zu erreichen. (Freitag ca. 16 Uhr)

Obwohl wir am Samstag "nur" bis Kaltern fuhren, waren auch an diesem Tag 2 Pässe vorgesehen, nämlich der Gampenpaß und der Mendelpaß. Alle Teilnehmer hatten Spaß an der herrlichen Strecke. Wir wurden von BMW, Porsche 356, Jaguar, Mercedes, Austin Healey, RR, Alfa und sonstigen schnellen Autos überholt, erreichten aber immer in der vorgeschriebenen Zeit die Wertungen. Zum Abschluß lockte uns das Roadbook ab Terlan nach Mölten, Vöran und Hafling. Es sah alles ganz harmlos aus, aber diese Strecke war steiler als alle Pässe und unser Singer begann sogar zu kochen, so dass wir stehen bleiben mussten. Trotzdem erreichten wir problemlos Schenna.

Die Preisverteilung fand nach dem hervorragenden Abendessen im Zelt statt. Typisch italienisch um 23 Uhr. Stolz durften wir als Klassensieger einen Preis nach Hause nehmen. Dazwischen wurde nach Lust und Laune getanzt und es hörte der ganze Ort mit. Beim Frühschoppen konnten wir leider nicht mehr dabei sein, weil wir den Autoreisezug ab Villach gebucht hatten und dieser schon um 12.20 Uhr abfuhr, so dass wir um 5 Uhr Früh Schenna verlassen mussten - aber wir kommen wieder!

Beate Czajka