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2002 Internationale Voralpenfahrt vom 20.-22. Sept. 2002Anne-Marie und Peter Weinmann haben wieder vorzügliche Arbeit geleistet und eine wunderschöne Veranstaltung organisiert. Wir waren wieder im südlichen Burgenland mit Standort Heiligenbrunn. Die Strecke, geteilt in eine Vormittags- und eine Nachmittagsetappe führte durch herbstliche Landschaft die wahrscheinlich die Wenigsten kannten. Es gab in der ersten sowie in der zweiten Etappe je eine Zeitprüfung, wobei die am Nachmittag viel Aufmerksamkeit erforderte; es wurden auf kleinen Nebenstraßen zwei Achterschleifen gefahren, wobei die Hälfte der Teilnehmer in verkehrter Richtung fuhr, so dass es dauernd Begegnungen gab. In dieser Schleife war eine unbekannte Strecke mit 25 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit zu fahren, beim zweiten mal sollte die gleiche Zeit erreicht werden. Das Zeitnehmerteam unter der Leitung von Pauli Zizala hatte Hochbetrieb, da durch die gegeneinander fahrenden Autos die Geschwindigkeit in beiden Richtungen gemessen werden musste; es hat bestens funktioniert. Viele Strafpunkte holte man sich bei den Geheimkontrollen für das Verlassen der Strecke, wobei Peter Weinmann ganz hart war; hatte man eine kaum erkennbare Abzweigung verfehlt, drehte um und fuhr zurück, waren schon 1000 Strafpunkte am Konto. Trotzdem hatte der Tagessieger, Hans Pucher aus Graz mit seinem Motorrad, also unter erschwerten Bedingungen nur 2.170 Punkte, der Zweite bereits 3.188. Bravo Hans, ich bin immer glücklich wenn Motorradfahrer gewinnen. Die Sieger der Klasse bis 1930: 1. Dr. Reichelt / Marmon, 2.H.Mücke/ Buick 128, 3. Dr.Kidery / Willys Knight. Klasse bis 1945: 1. Dr. Czajka / Singer, 2.R.Zilker / Austin Berkeley, 3.E.Gressl / Bently. Klasse Nachkriegsfahrzeuge: 1. G.Scholz / Volvo PV 544, 2.B.Coconoiu / Lancia Fulvia Coupe, 3.Ing.Weiser / Opel Olympia. Motorräder: 1. H. Pucher / Ariel, 2. A. Worel / Moto Guzzi Falcone, 3. F. Dworak / Matchless G 9. Allen Teilnehmern, aber speziell den Siegern herzlichen Glückwunsch zur Bewältigung der nicht einfachen Rallye und dem Ehepaar Weinmann unseren aufrichtigen Dank für die mühevolle und erfolgreiche Vorbereitung. Nächstes Jahr für die „30“ int. Voralpenfahrt ist ein vorzügliches Hotel in prachtvoller Umgebung ausgesucht und es wird wieder eine schöne, aber komplizierte Strecke geben. Ausführlicher Bericht mit Fotos in der nächsten Austro Classic!!! Österreichische Alpenfahrt 7. bis 14. Juli 2002
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| Bis 1930 1. A. Trösch, CH 2. P. Lehner, AVCA 3. F. Krämer, D |
Bis 1945 1. F. Hörtenhuber, A 2. P. Kern, D 3. W. Heinemann, D |
Bis 1959 1. & Gesamtsieger: H. Meindl, A 2. Ina Schweitzer, D 3. H. Scheffler, D. |







Die Feiern „30 Jahre AVCA“ fanden am Samstag, dem 27.April 2002 statt. Begonnen wurde mit dem Treffen im Rosarium in Baden, wo wir wieder von Pauli Lehner verwöhnt wurden. Dann folgte die vorgezogene 1.Mai-Ausfahrt nach Mönichkirchen, auf wunderbarer Strecke, die wie jedes Jahr von Brigitte und Heinz Baeder ausgesucht wurde. Vielen Dank für die Mühen der vorbildlichen Organisation.
Es nahmen daran 52 Autos teil, darunter 3 ganz besondere, subjektiv von mir ausgewählt: ein VW-Käfercabrio Bj. 1950 mit der extrem seltenen Karosserie von Dannenheuer & Stauss, ein Lancia Astura Typ 230 und ein Steyr XX Tourer auf seiner Jungfernfahrt. Das Mittagessen in der Rasthütt'n Brettlbar war von bester Qualität, vor allem die Mehlspeistiger kamen auf ihre Rechnung, es gibt wieder die legendäre Mönichkirchner Torte ( wird nicht beschrieben, ausprobieren!). Die schlimmen Jahre, wo man das Rasthaus meiden musste, sind wirklich vorbei.
Am Abend folgte dann der
Galaabend im Schlosshotel Weikersdorf. Nach der Begrüßung durch den
Präsidenten Georg Ellbogen, folgte das gute und reichliche Buffet. Dann
übernahm der Vice-Präsident Heinz Baeder die Rolle des Entertainers. Er
begrüßte die ehemaligen Präsidenten, die jeweils einiges aus der Zeit ihrer
Präsidentschaft erzählten, vor allem aber auch über den umtriebigen,
poliglotten, trinkfesten, herrischen und auch kautzigen Clubgründer Henry
Goldhann. Nach Goldhann folgte Harald Boesch, der älteste noch lebende
Altpräsident; ihm folgte Ing. Rath, bereits verstorben, dann Walter Krögler,
Michael Gräf, aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei, sowie Dr. Johann
Kidery und Langzeitpräsident Dr. Helmut Czajka, der während seiner 10-jährigen
Amtszeit das Image schaffte, das den Club heute auszeichnet. Derzeit, seit
März 2001 Georg Ellbogen, hoffentlich wieder ein Langzeitpräsident mit solchem
Erfolg!
Der Leitspruch, den Henry Goldhann bei der Clubgründung seinem „Kind“ mit auf den Weg gab, war „pro pulchro et bono“. Dieses Motto ziert auch unser Clubwappen, von dem es auch in Kürze wieder neue emaillierte Plaketten für unsere Autos geben wird, die von ausgesuchter Qualität sein werden, auch neue große Regenschirme sind in Vorbereitung. Und natürlich bekam jeder Teilnehmer unserer Jubiläumsveranstaltung eine wunderschöne Anstecknadel zur Erinnerung. Als Höhepunkt wurde ein Video gezeigt, das aus alten 8mm-Filmen von Clubkollegen zusammengestellt wurde und große Freude bereitete, vor allem da viele Anwesende sich 25 Jahre jünger wieder erkennen konnten. Dieses Video wird noch ergänzt und kann demnächst gekauft werden. Leider gab es auch Pannen, das „Seminarhotel“ war nicht in der Lage, die entsprechende Wiedergabeanlage in Schwung zu bringen und auch bei der Getränkeabrechnung gab es Misstöne. Schließlich entschuldigte sich die Hotelleitung mit Gratissekt. Ende gut, alles gut!!



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Der Stand des AVCA war wieder sehr aufwendig gestaltet, und wurde mit dem 4.Platz belohnt, 2 Punkte fehlten zum dritten Rang. Aber auch dieser Platz ist ausgezeichnet, waren doch über hundert Stände zu bewerten. Um so größer war die Freude, dass der ausgestellte Praga den Preis für den dritten Platz erhielt. Das Motto unseres Standes war, Vorkriegsfahrzeuge, die während des I. Weltkrieges zu Militäreinsätzen gelangten, zu zeigen. Der Praga von Hermann Tratnik war als Ballonverfolgungswagen in Italien, und Trimobile, wie das von Fritz Zottel waren vor dem Krieg Kleintaxi und wurden dann mit Maschinengewehren bestückt. Dazwischen hing eine historische Ballongondel die uns Gert Scholz zur Verfügung stellte. Diesen 3 Clubmitgliedern gilt unser besonderer Dank! Ein spezielles Dankeschön geht an Pauli Zizala, der nicht nur mit dem LKW den Praga aus Villach geholt und wieder zurückgeführt hat, sondern auch die Idee mit der „Prawy“ Puppe hatte. Seine Schwägerin Erika Zizala-Maskenbildnerin bei ORF- erzeugt diese Puppen nach eigenem Verfahren und lieh uns den „Prawy“, der in der Uniform eines Oberleutnants des K.K. Freiwilligen Automobilcorps am Steuer saß. Und das Beste war, dass Hermann und Nora Tratnik an beiden Tagen am Stand waren, die Gäste nicht nur mit Kärntner Schmankerln und Friulanischem Wein versorgten, sondern auch für enorme Stimmung sorgten! Es war sicher die lockerste Atmosphäre der letzten Jahre am Stand. Liebe Tratniks, bitte vor den Vorhang!!

Ein paar kritische Worte kann ich mir aber doch nicht verkneifen: wenn man durch die Hallen geht, überall üppige Stände mit zum Teil unglaublichem Aufwand erstellt. Ist das der Sinn der Sache? Die Leute der Oldtimerszene wissen was sie suchen und sehen wollen und die „normalen“ Besucher sollten doch für die Faszination des Metiers gewonnen werden. Sie sollen Lust bekommen mitzumachen, ein Fahrzeug zu kaufen, zu restaurieren, zu fahren. Braucht es dazu diesen enormen zusätzlichen Aufwand mit Showeffekt? Sollten wir uns nicht mehr auf die Fahrzeuge und vor allem auf die ganz Alten konzentrieren und unsere Veranstaltungen präsentieren?
Bekanntlich wird der Vorstand im zwei-Jahres Rhythmus gewählt, und da heuer ein gerades Jahr ist, gab es keine Neuwahlen. Trotzdem waren 42 Mitglieder erschienen, die Ihr Kommen nicht zu bereuen hatten. Nach Durchführung der Tagesordnung, der Clubbeitrag bleibt für 2003 gleich, Berichten über Marcus- und Voralpenfahrt, Wahl der neuen Rechnungsprüfer (Chr.Hübner und Jan Makovec) wurde das Video über die Marcus-Fahrt in Velden gezeigt und erregte hellste Begeisterung. Es ist dies ein von Profis des ORF erstelltes Band, welches auf Grund persönlicher Beziehungen zu einem Vorzugspreis von € 25.- verkauft werden kann. Bestellungen per E-Mail. Das Video ist für alle Teilnehmer ein „must“, da jedes Fahrzeug vorgestellt wird. Für alle anderen eine einmalige Gelegenheit, 60 Fahrzeuge vor 1930, davon 18 vor dem 1.Weltkrieg in Aktion zusehen. Anlässlich unseres 30-Jahrjubiläums, gefeiert am 27. April in Baden, wird ein weiteres Video über Highlights aus der Geschichte des AVCA gezeigt. Bitte rechtzeitig anmelden!!