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2003

30. Internationale Voralpenfahrt

Am letzten Wochenende im September fand diese Jubiläumsveranstaltung in Straß im Strassertal statt. Und alle die dabei waren haben eine wunderschöne, gut geplante und bestens durchgeführte Rallye erlebt. Bei dieser Veranstaltung konnte man spüren und miterleben, was die Stärke und Anziehungskraft unseres Clubs ausmacht: Gemütlichkeit, schöne Strecken, kulinarische Höhepunkte, ehrliche Freundschaft und Entspannung bei unserem Hobby in dieser hektischen Zeit. Dass wir bei unseren Fahrten auch keine Elektronikzeitmesser oder Computerhilfen haben wollen hat noch nicht so ganz geklappt, aber im nächsten Jahr wird die jeweilige Fahrtleitung rigoros dagegen einschreiten! In unserem Programm für 2004, das Ende November zum Versand kommt, wird auf diesen Punkt extra hingewiesen, damit sich dann niemand beschweren kann, er hätte dies nicht gewusst.

30. Internationale Voralpenfahrt

Für heuer hatte das Veranstalterteam Anne-Marie und Peter Weinmann eine wirklich unbeschreiblich schöne Strecke ausgesucht, wobei für mich die Runde um das Stift Göttweig der schönste Abschnitt war. Neu war diesmal auch die Abendetappe vor dem Abendessen. Nach Start durch den Lichtschranken wobei die jeweilige Startzeit erfaßt wurde, fuhren die geraden Startnummern rechts, die ungeraden links in die Dunkelheit. Um Straß herum gibt es eine Unzahl von asphaltierten Wegen durch die Weingärten und an den diversen Kreuzungen gab es bis zu 4 möglichen Varianten, aber wenn man aufpaßte und die Hinweise im Roadbook exakt beachtete, gab es eben doch nur eine Möglichkeit; daß sich die geraden und ungeraden Startnummern dann immer wieder begegneten und kreuzten verunsicherte natürlich sehr. Endlich, nach nur 12 Kilometern, aber Fahrzeiten von ca.20 bis 50 Minuten im Ziel angekommen und großem Hunger, gab es lediglich ein Glas Sekt zur Stärkung und ein neues Roadbook. Jetzt die geraden links und die ungeraden rechts, „aber“ wieder durch den Lichtschranken und die gleiche Zeit einhalten wie beim ersten mal. Ich war bei denen die über 40 Minuten beim ersten mal gebraucht haben, weil ich glaubte klüger zu sein als mein in mehr als hundert Rallyes erprobtes Eheweib, mußte daher beim zweiten mal, wo der Fehler nicht mehr vorkam, lange vor dem Ziel warten immer diskutierend wie lange die erste Runde wirklich gedauert hatte. Schließlich folgte ich dem Instinkt meiner Frau und wir kamen noch passabel durch. Beim anschließenden Abendessen gab’s ausreichend Gesprächsstoff und viel Gelächter.

Die Strecke am Samstag war wie schon erwähnt eine Augenweide, eine Sonderprüfung mit Zeitmessung und eine Dolfi Hauler spezial. Es fällt ihm immer wieder etwas Neues ein was man tun muß, etwas wofür es keine erlaubten und unerlaubten Hilfen gibt und Warnungen mittels Handy an Kollegen auch zwecklos sind. Für nächstes Jahr hat er auch schon so etwas in petto. Unbedingt erwähnen muß ich noch das Mittagessen; immerhin 120 Leute, 4-gängiges Auswahlmenü und nach 1 ½ Stunden war alles erledigt inklusive Kaffee und Bezahlung.

Am Abend gab es wie üblich die Siegerehrung und etliche lange Gesichter; denn auf einen Punkt der Durchführungsbestimmungen wacht der Peter Weinmann mit Argusaugen, das exakte Einhalten der Strecke. Das bedeutet, wenn man zu rasch zu einer Abzweigung kommt und 20 Meter später bemerkt, daß es nach rechts geht, hat man die Strecke verlassen und einen Hut voll von Strafpunkten. Es ist eh` klar, daß die Veranstalter ahnen, wo solches passiert und dort ihre Kontrollore postieren. Nun zu denen die es trotzdem geschafft haben. Bei den Motorrädern: 1.W.Zimmer auf Vincent Bj.1952, 2.G.Schönleitner auf Matchless Bj. 1958, 3.G.Herzberg auf Puch Bj.1952. Klasse C&D: 1.und Gesamtsieger: H. Charvat auf BMW 327 Bj.1938, 2.H.Czajka auf Bentley Bj.1935, 3.M.Austerer auf Steyr 220 Bj.1938. Klasse E: 1.L.Gazzari auf VW Bj.1962, 2.Michaela Riedl auf Sunbeam Bj.1955, 3. W. Heinisch auf MG Bj.1957. Klasse F: 1.M.Matheis auf Alfa Romeo Bj.1969, 2.D.Martens auf MG Bj.1966, 3.G.Scholz auf Volvo Bj.1964. Das Wanderschlußlicht ging diesmal an einen befreundeten Motorradfahrer, der sonst bei den Siegern dabei ist; diesmal war es Pech, siehe oben, Verlassen der Strecke etc. Aber die nächste Voralpenfahrt ist sicher und da werden die Karten neu gemischt: vom 17.-19. September 2004 in Straß im Strassertale.

Seit einigen Jahren bemüht sich Peter Weinmann die Siegerpreise individuell zu gestalten; vor 2 Jahren waren es Ventile, vergangenes Jahr Außenspiegel und diesmal waren es Modellautos, wieder auf den schönen Teakholzsockeln. Dies war nur möglich, weil ein Clubmitglied aus seiner Sammlung von ca.600 Stück 12 Exemplare gespendet hat. Auf meinem Preis ist ein Mustang aus den späten 60ern, Foto, und Sammler bewerten diesen mit ca. € 60.- Außerdem erhielt jeder Teilnehmer einen Schlüsselanhänger, der vom gleichen Sponsor stammte. Dem Spender und dem Ehepaar Weinmann gilt unser aufrichtiger Dank für diese so erfolgreiche Veranstaltung!

30. Internationale Voralpenfahrt 30. Internationale Voralpenfahrt 30. Internationale Voralpenfahrt 30. Internationale Voralpenfahrt 30. Internationale Voralpenfahrt

Rallye Wien-Triest

Ebenfalls zum ersten Male fand die "Rallye Wien-Triest vom 21.-24. August statt. Heinz Swoboda, unser "jüngstes" Clubmitglied hatte sich in den Kopf gesetzt, diese grenz-überschreitende Veranstaltung durchzuführen. Um es vorwegzunehmen, es war eine sehr schöne Veranstaltung mit 50 Teilnehmern. Das Wetter spielte mit - vielleicht war es ein bisschen zu heiß - aber die Strecke war traumhaft schön und ich muß zugeben, daß ich das Stück von Pontebba durch das Val d´Aupa noch nie gefahren bin. Heinz Swoboda plant, diese Rallye jedes Jahr durchzuführen, nächstes Jahr vom 19.-22. August. Da man immer nörgeln, aber es genausogut immer besser machen kann, meine ich, man kann auf etwas kürzerer Strecke und mit einfacher konzipierten Sonderprüfungen nach Triest fahren, z.B. nächstes Jahr durch das neue EU-Mitgliedsland Slowenien, über den Predil nach Nova Gorica; dort steht ein riesiges Hotel mit großem Parkplatz und nach Triest ist es auch nicht weit.Wenn Abendessen und Hotel 10-15 Minuten Fahrzeit erfordern, sollte ein Shuttlebus vorhanden sein, speziell in einer Weingegend wie der Südsteiermark. Genug der Beckmesserei und freuen wir uns auf die 2. Rallye Wien-Triest. Vom Club haben Heinz / Brigitte Baeder, Gerald/ Julia Just, Michael /Brigitta Matheis, das Ehepaar Umshaus und Paul Zizala mit seiner Britta teilgenommen. Der Gesamtsieg mit Wanderpokal ging an Wawronek/Wawronek auf Jaguar E Roadster , (inkl. ausreichendem Rallyezubehör).


5. Jahrestreffen des BMW Veteranen Club Austria

5. Jahrestreffen des BMW Veteranen Club AustriaVom 24.-27.Juli fand das "5. Jahrestreffen des BMW Veteranen Club Austria" in St. Wolfgang am Wolfgangsee statt. Es war eine gelungene Veranstaltung und man konnte we-gen der vorhandenen Sponsoren und der sich daraus ergebenden Möglichkeiten schon ein bißchen eifersüchtig werden. Das Hotel direkt am See mit eigenem Badestrand ( und auch Zeit, diesen zu benützen), herrliches heißes Wetter, aber das machte den BMW's anscheinend nichts aus, und außerdem eine wunderschöne Strecke.

Da der Präsident des BMW Veteranen Club auch aktives Clubmitglied bei uns ist, war es naheliegend, daß Pauli Zizala und das Ehepaar Just die Zeitnehmung bei Start und Sonderprüfung durchführten; klaglos, aber das versteht sich ja von selbst. Vom Club nahmen unser Präsident mit Gattin im BMW 3.0 CSL Bj.1972 , mit ihren Motorrädern G.Schönleitner auf R50S Bj.1962 und mit einer R60/2 Bj.1965 M.Matheis mit Frau im Beiwagen, teil. Da die ausländischen Gäste in der Überzahl waren, gab es am Freitag ein touristisches Programm (Hallstatt, Bad Ischl ect.), und am Samstag die Wertungsfahrt über Postalm, Adnet, Hintersee, (Mittagessen), Fuschl, Thalgau, Mondsee und zurück nach St.Wolfgang. Unter den 53 teil-nehmenden Fahrzeugen waren etliche Pretiosen, z.B. ein Bristol 401 Bj.1952, oder der be-kannte 328 mit der einmaligen Graberkarosserie. Der Abschlußabend war ein Knüller, nach dem Essen und der Siegerehrung -Gesamtsieger wurde H.Schaer, CH, auf BMW 503 Coupé, Bj.1957- spielte eine exzellente Band und es wurde, allen Unkenrufen zum Trotz eifrigst ge-tanzt. Vor Mitternacht war dann am hauseigenen Strand ein fulminantes Feuerwerk das alle überraschte und begeisterte. Wie oben erwähnt, eine Veranstaltung wo aus dem vollen ge-schöpft werden konnte.


Sportwagen Alpen Trophy 2003

An der Sportwagen Alpen Trophy 2003 in Bad Ischl vom 27.6.bis 29.6.nahmen vom AVCA 11 Clubmitglieder teil, einige mit hervorragenden Platzierungen. In alphabetischer Reihenfolge: J. Antl, Jaguar XK 140 R, 1956; M. Billensteiner, Jaguar XK 120 OTS, 1952; P. Birngruber, Lancia Astura 233, 1935; H. Czajka, VW Porsche 914/6, 1970, 4.Platz in Klasse 3 und 7.Platz in Gesamtwertung!! K. Dichtl, Jaguar 120 OTS, 1952, 11.Platz in Klasse 2; H. Huber, Auburn 8-90, 1929, 4.Platz in Klasse1; Chr. Hübner, Bugatti 37 A, 1928, 3. Platz in Klasse 1; St. Koch, Alfa Romeo Giulietta, 1960, 9.Platz in Klasse 2; P. Lehner, Lagonda 2L, 1930, 6.Platz in Klasse 1; K. Machaczek, Mercedes 300 SL, 1961; L. Umshaus, Mercedes 350 SL, 1972. Insgesamt waren 111 Teams am Start dieser "schnellen " Rallye. Wir gratulieren allen Clubfreunden die teilgenommen haben!


3. Henry Goldhann Gedächtnisfahrt 2003

Die 3. Henry Goldhann Gedächtnisfahrt 2003 fand vom 18.-22. Juni in Baden statt. Etliche Clubmitglieder meinten, das Gebiet um Baden kennen sie ohnehin gut genug, es lohne sich nicht mitzufahren. Die haben viel versäumt! 49 Autos und Motorräder hatten gemeldet, aus A, D, CH und L, ab Bj.1904. In der Gruppe bis 1918 waren 13 Autos, in der Gruppe bis 1930 waren 15 Autos, in der Gruppe bis 1940 waren 8 Autos und in der Gruppe bis 1972 waren 8 Autos , sowie 4 Motorräder am Start. Traditionsgemäß waren täglich zwei Strecken im Roadbook vorgesehen, eine kürzere ( ca.70 km) und eine längere (ca. 160 km). Am Donnerstag (Feiertag) ging es ins Burgenland, möglichst Fronleichnamsprozessionen vermeidend. Mittagsrast war im Schloss Seibersdorf, wo es bei herrlichem Sonnenschein Brötchen und Getränke gab und wir den Schlosshof und den unteren Teil des Schlosses für uns hatten. Unsere Künstlerfreunde Katharina und René, die auch im Schloss wohnen zeigten ihre Werke und bewirteten zusätzlich und ganz köstlich. Reisen bildet bekanntlich und so konnten wir der Begrüßung durch den Bürgermeister entnehmen, dass die Gemeinde Seibersdorf der größte Krautlieferant Österreichs ist und natürlich das weltbekannte und erfolgreiche Forschungszentrum gleichen Namens beherbergt. Ungern fuhren wir dort weg, folgte doch nach 2 km die Sonderprüfung mit Zeitmessung: 500 m mit einem Schnitt von 25 km, ab 250m einen Schnitt von 35 km waren zu absolvieren; ohne die Endergebnisse vorwegzunehmen, ein Auto Bj. 1912, ohne Tachometer fuhr die zweitbeste Zeit! Das Ziel war in Baden im Rosarium, wo der Bürgermeister die Rosenwochen eröffnete und Hermann Tratnik in bekannt kompetenter und launiger Weise den zahlreichen Besuchern die Fahrzeuge vorstellte. Dies war ein großer Erfolg für das Oldtimerwesen, wir waren schließlich mit unseren „Stinkern“ im Rosarium des Doblhoffparks und die Zuschauer jubelten, wenn ein Fahrzeug einen besonderen Sound hatte, niemand störte sich am „Geruch“ wir fuhren schließlich auf den Gehwegen 10 cm neben den Besuchern mit Kinderwagen und Hunden und den Pensionisten aus den umliegenden Heimen vorbei; kommt ihr nächstes Jahr wieder, war die Frage. Über Nacht waren die zum Teil sehr, sehr wertvollen Fahrzeuge im Parkhaus separiert abgestellt und von einer Hundestaffel bewacht.

Freitag ging es nach Westen. Hier wartete nach einigen km bei einem einladenden Gasthaus leider kein Bier auf uns, sondern Dolfi Hauler mit seinen immer neuen Überraschungen. Innerhalb von 30 Sekunden war zu beantworten, z.B. wie groß ist der Abstand vom Boden bis zur Scheinwerfermitte. Antwort, messen und in wieder 30 Sekunden hatten die meisten ihre 500 Strafpunkte. Damit aber der dahinter wartende nicht zuviel über die mögliche Antwort nachdenken kann, erhielt er eine andere Aufgabe, z. B. wie breit ist der Abstand der Scheinwerfer von Außenrand zu Außenrand, und so weiter und so weiter. Nach dem 500-Punkte Schock kam zur Beruhigung eine wunder-schöne Strecke zur kalten Kuchl, die dann kurz vor 12 Uhr ihrem Namen alle Ehre machte mit einem Platzregen der sich in einen Landregen wandelte. Also blieben wir länger beim Mittagessen, was bei der Größe der Portionen ohnedies kein Problem war. Der Laune tat es keinen Abbruch, um so mehr als Pauli verkündete, keine Zeitprüfung wegen Schlechtwetter. Nicht vom Wetter abhalten ließ sich das Filmteam und machte wunderschöne Aufnahmen: Autos, nasse Straßen in denen sich die Landschaft spiegelt, eben Profis am Werk. Der Abend war eine Spende des Casinos in Baden. Do& Ko lieferte das Buffet und mit den Glücksnummern, die beim Eintritt übergeben wurden (1-36) wurden dann auf einem Rouletttisch drei Preise ausgespielt, je ein Abend für zwei Personen inklusive Abendessen mit Getränken und 25 € Jetons als Startkapital in jedem Casino in Österreich. Fortuna zeigte sich gastfreundlich, ein Preis ging in die Schweiz, einer nach Deutschland und einer blieb im Lande bei einer Dame die an diesem Tag Geburtstag hatte.

Am Samstag war, wie an den Tagen vorher, der Start im Kurpark vor der Sommerarena. Der Start war nach Art des AVCA gleich die erste Zeitprüfung; die Startnummer war die Startzeit ( Nummer 1 um 09.31 Uhr) und der Lichtschranken sollte so exakt wie möglich durchfahren werden, pro Sekunde gab es 100 Strafpunkte. Das beste Ergebnis waren 4.2 Punkte, nach oben war die Skala offen bis über 800 Punkte, etwa 8 Sekunden. Von Baden fuhren wir zum Stift Heiligenkreuz, wo wir in zwei Gruppen durch das interessante Zisterzienserstift geführt wurden. Die aufgeschlossenen und lustigen Mönche hatten Freude mit den alten Fahrzeugen im Stiftshof. Wer sich im Kloster innere Gelassenheit geholt hatte, war gut daran, es folgte gleich nach der Besichtigung die gestern wegen Schlechtwetter ausgefallene Zeitprüfung. Eine unbekannte Strecke war mit 30 km/h zu durchfahren. Die Bewertung erfolgte nach der Formel: Schnittdifferenz pro km/h x 1.000 = Strafpunkte, auch in diesem Fall hatte ein Auto Bj.1929 das beste Ergebnis: 85,7 Punkte, nach oben bis 6.600. Der Abschluss der Etappe war bei Stocker Wirt, wo man bekanntlich sehr gut isst und trinkt. Der Nachmittag war zur freien Verfügung; ca. 20 Teilnehmer nützten die Gelegenheit, um das Privatmuseum des Badener Bürgers Paul Lehner zu besichtigen. Es ist enorm, was Pauli und seine Frau gesammelt haben und mit wie viel Liebe sie die „Ruine“ restauriert haben. Die Lehners bewirteten natürlich ihre Gäste und dann wurde auch die Garage geöffnet um die auto-mobilen Schätze zu bewundern.
Der Galaabend fand im Hotel Sauerhof statt, wo wir auch die ganze Zeit gewohnt haben. Das Ambiente dieses Biedermeierjuwels ist unbestritten, das Haus macht gerade eine Erneuerung durch, und so war die Qualität der Zimmer unterschiedlich, ich hoffe dass unsere Gäste die neu adaptierten Zimmer bekommen haben. Wir hatten an diesem Abend den Kaisersaal zur Verfügung, wo wir schon anlässlich der durch den AVCA durchgeführten FIVA-A Weltrallye vom Bodensee zum Neusiedlersee,1992 den Abschluss feierten. Diesmal gab es ein sehr gutes 4-gängiges Menü und vor dem Dessert war die Siegerehrung. Fast jeder Teilnehmer sagte aus voller Brust, der olympische Gedanke sei wichtig, aber alle fieberten dem Endergebnis entgegen, der Schreiber dieser Kolumne mit inbegriffen.

Klasse A/B, bis1918:
1. Dr. H. Czajka, A, Laurin & Klement Bj.1912,1495 Pkt.
2. H. Hoppe, D, Rochet Schneider Bj.1918, 2418 Pkt.
3. F. Hörtenhuber, A, Ford T Bj.1914, 3702 Pkt.

Klasse C, bis 1930:
1. und Gewinner des Wanderpokals Dr. G. Kucher, A, Studebaker Coupé Bj.1928, 1196 Pkt.
2. Dr. H. Kidery, A, Steyr XX Bj.1929, 1423 Pkt.
3. W. Schüpferling, A, Lancia Lambda Bj.1927, 1877 Pkt.

Klasse D, bis 1940:
1. Ing. H. Charvat, A, BMW 315 Bj.1936,1632 Pkt.
2. P. Bauer, D, Mercedes 320 Cabriolet Bj.1937, 1962 Pkt.
3. M. Elsner, A, Morris 8 Bj.1937, 2292 Pkt.

Klasse E/F, bie 1972:
1. G. Schweitzer, D, Mercedes 250 SE Cabriolet Bj.1965, 1861 Pkt.
2. R. Müller, CH, Mercedes 300 S Roadster Bj.1952, 1390 Pkt.
3. M. Matheis, A, Alfa Romeo-Giulia Bj.1969, 3540 Pkt.

Klasse Motorräder:
1. P. Fuchs, A, BSA B de Luxe Bj.1926, 1292 Pkt.
2. A. Worel, A, Moto Guzzi Falcone Sport Bj.1952, 2460 Pkt.
3. J. Pucher, A, Ariel Bj.1929,3062 Pkt.

Von der gesamten Veranstaltung filmte die Fa. Art Work Comp. ein ca. 90-minütiges Video das als Kassette oder DVD jedem Teilnehmer als Geschenk geschickt wird, außerdem erhielt jedes Team die Henry Goldhann Plakette, die wieder von unserem Präsidenten gesponsert wurde. Die nächste Henry Goldhann Gedächtnisfahrt findet in drei Jahren statt, der Besitzer des Wanderpokals sollte dann seine Erfolg verteidigen.

Eine wunderschöne und erfolgreiche Veranstaltung hat stattgefunden und das Leading-Team wurde mit minutenlangen Ovationen bedacht. Bravo AVCA!!


Transappenninica 2003

An der diesjährigen Transappenninica nahmen folgende Clubmitglieder teil: Eduard Anderwald, Buick 26-6-25 Master Six, 1626; Paul Birngruber, Audi 920 Cabrio,1938; Peter Birngruber, LanciaAstura Coupé,1935; Georg Ellbogen, Bugatti T57, 1937; Helmut Huber, Auburn 8-90 Speedster, 1929,Gesamtsieger!! Ernst Jüstrich, Rolls Royce Phantom, 1928; Gerhard Kucher, Bentley 3,0 L Sport,1924. Start war am Sonntag wie immer in Cesena, dann quer über den Appennin nach Livorno und über Nacht Transfer nach Olbia auf Sardinien. Rundfahrten auf der Insel und am Freitag Rückfahrt zum Festland nach Civitavecchia, von dort nach Siena und über Sansepolchro, Arezzo nach Rimini zum traditionellen Finale. Als FIVA-A Veranstaltung muss es auch eine Wertung geben: eine Kreisstrecke ist in 18 Sekunden zu durchfahren, gemessen mit Impulsschlauch. Das Team Helmut und Petra Huber schafft dies in 17.98 Sekunden! Natürlich ist das auch Glück, aber einen Pokal auf dem „primo assoluto“ steht, bekommt man nicht immer und daher war die Freude groß und wir gratulieren herzlichst.

Bericht von H. & P. Huber:

Die Transappenninica (1.300 km), bisher bis auf kurze Abschnitte auf Küstenstraßen eine strikt binnenländische Angelegenheit, wagte sich heuer aufs Wasser: Es ging nach Sardinien - eigentlich also eine "Transtirrenica". Ein großartiges Ziel, nur mit Anstrengungen zu erreichen, und es kostete etwas: wir mussten heuer weitestgehend auf die kulinarische Begleitung des lieben, fürsorglichen und fleißigen Domenico verzichten. Was aber absolut nicht bedeutet, daß wir hungrig wieder heimgekommen wären, denn die als Ersatz gewählten Hotels und Restaurants wurden von Fabio Amadori und Gianluigi Trevisani nach den gewohnt hohen Maßstäben ausgesucht, und das Resultat war dementsprechend wieder Italianità vom Besten. An dieser erfreuten sich 62 Teams mit ausgesuchten Fahrzeugen, davon gleich 5 Isotta-Fraschinis, 9 Lagondas, 5 Rolls-Royces, 3 WO Bentleys nebst vielen anderen Gustostückerln.
 
Start wie gewohnt in Cesena am 27. 4., quer durch den Appennin, kurzer und köstlicher Aufenthalt mit Domenico, dann an Florenz vorbei (mühselig!) und eine Glühetappe auf der Superstrada bis Livorno. Am nächsten Morgen von Olbia aus quer durchs Land, der erste Nurago (urzeitlicher Wehrturm), über Nuoro bis zum Landhotel Su Gologone, das seinem kulinarisch hoch stehenden Ruf gerecht wurde. Am Dienstag eine Rundfahrt durch den prachtvoll gebirgigen Südosten, am Mittwoch entlang der Westküste mit gelb und rot blühender Macchia nach Alghero, tags darauf nach Porto Rotondo nahe Olbia, vorbei an der sienesisch anmutenden Kirche von Saccargia. Am Freitag wieder zurück aufs Festland, und mit hohem Schnitt von Civitavecchia über die Via Aurelia nach Siena, denn diese schönste aller toskanischen Städte darf man nicht im Hotelzimmer verschlafen. Samstags (3. 5.) schließlich nahe Sansepolchro auf einem wunderschönen Landgut Wiedersehen mit Domenico, sein kulinarisches Feuerwerk umrahmt von einem bunten und akrobatischen Treiben von renaissancezeitlichen Fahnenschwingern aus Arezzo. Abends wie gewohnt Festabend im Grand Hotel in Rimini, Geigenklänge und jetzt auch ein pyrotechnisches Feuerwerk, bunt und laut - eminent italienisch eben.
 


1.Mai Ausfahrt 2003
Baden bei Wien


Südsteiermark Classic 2003

An dieser Veranstaltung, die am letzten Wochenende im April stattgefunden hat, haben sich etliche Mitglieder des AVCA mit Erfolg beteiligt. Diese „schnelle“ Rallye hat sich neben der Ennstal-Classic und der Silvretta-Classic, bei denen es bekanntlich auch flott zugeht, bestens etabliert, vor allem da sie geographisch vielen Interessenten entgegen kommt. Auf einem Großteil der Strecke war ein Schnitt von 40 km/h zufahren, was für viele ältere und schwächer motorisierte Fahrzeuge erhebliche Probleme brachte. Dazwischen gab es 17 Sonderprüfungen und 10 Passierkontrollen.

Gesamtsieger wurde H. Schramke mit einem Jaguar XK 150 DHC Bj.1960 mit nur 1437 Strafpunkten. Unsere Clubmitglieder wurden in Epoche 1: 3.Platz, Dr. H. Czajka / K. Bilisich mit Singer Le Mans Bj. 1934 , DI Reinhard List/ Gertraud List mit Alfa Romeo RL/TF Bj.1924, leider out. In Epoche 2: 1.Platz, Manfred List/ Elisabeth List mit Talbot Lago T 15, Bj.1947, 3. Platz, Fritz Zottl/ Anny Zottl, Alfa Romeo C6/2500, Bj.1939. In Epoche 3: 10.Platz, Dr. R. Müller/Dr. Christe Mader mit Jaguar XK 120, Bj.1954. In Epoche 4 waren keine Clubmitglieder am Start. Der Stress war anscheinend so groß, dass uns keine Bilder zur Verfügung stehen. Trotzdem gab es nur positive Reaktionen!


Generalversammlung 2003

Am 15.März 2003 fand in Baden die 31. Generalversammlung des AVCA mit Neuwahl des Vorstandes statt. Da der Präsident Georg Ellbogen nicht mehr zur Verfügung stand, war folgender Wahlvorschlag eingebracht worden:

Präsident Heinz Chr. Baeder
Vize-Präsident Adolf Hauler
Kassier Helmut Czajka
1. Schriftführer Gerald Just
2. Schriftführer Helmut Kus
Sportkommission Peter Weinmann
Technische Organisation Paul Zizala
Presse Michael Matheis

Dieser Wahlvorschlag wurde von 63 Mitgliedern mit "ja" angenommen, ohne Gegenstimme und Enthaltung. Ebenfalls einstimmig wurde der Bericht der Rechnungsprüfer über den Überschussbericht des Kassiers angenommen.

Die Generalversammlung fand wie immer bei Pauli Lehner statt; diesmal in seinem Caféhaus am Josefsplatz. Es gab ein 3-gängiges Wahlmenü und die süßen Köstlichkeiten zum Nachtisch als Geschenk des Gastgebers. 58 Mitglieder ( zum Teil mit Ehefrauen) waren gekommen und hatten einen vergnüglichen und langen Abend. Beschlossen wurde, den Mitgliedsbeitrag ein weiteres Jahr unverändert zu lassen. Dem scheidenden Präsidenten und seiner Familie wünschen wir alles Gute und dem Gastgeber danken wir bestens.

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