Am 7.5.2026 gab sich das Motorsport-Comité, organisiert von unseren AVCA Präsidenten Michael Böck, des Clubs des Wr. Rennverein die Ehre den Rennfahrer und Le Mans Gesamtsieger David Brabham zu Gast zu haben. Circa 60 Clubmitglieder und Gäste folgten dieser Einladung und durften zunächst einem sehr spannenden Vortrag über den Vater David Brabhams, Sir John Arthur „Jack“ Brabham, zuhören. Der Automobilhistoriker Alexander Trimmel erzählte auch viel bisher nicht so Bekanntes über das Leben des dreifachen Formel 1 Weltmeisters, über seine selbst konstruierten Rennwagen und sein Team. War doch Jack Brabham der bisher einzige Rennfahrer, der es schaffte in einem von Ihm selbst konstruierten Formel 1 Rennwagen Weltmeister zu werden.
Michael Böck, der sich auch als Leiter des Comités engagiert und den Abend organisierte, interviewte im Anschluss David Brabham. Dabei durften wir viel Hintergründiges über den Beruf des Rennfahrers erfahren. So z.B. wie es sich anfühlt, wenn man um drei Uhr nachts, wenn vernünftige Menschen schlafen, mit über 300 km/h die berühmte Hunaudieres Gerade beim 24 Stunden Rennen von Le Mans entlangfährt, wie man sich darauf vorbereitet und welche Gefahren es dabei gibt. Es wurde über Kameradschaft und Wettbewerb zwischen den Fahrern gesprochen, sowie wie es heute um den Respekt zwischen den Fahrern auf der Strecke steht.
Schließlich stellte sich aber zur Überraschung aller heraus, dass, gemessen an den Strafmandaten, offenbar doch die Mutter von David Brabham die schnellste in der Familie ist.
Zum Abschluss stand uns David Brabham noch für Publikumsfragen und auch im persönlichen Gespräch zur Verfügung.
Wir freuen uns schon auf die nächsten Interviews, bzw. Benzingespräche von Michael Böck mit dem Gentlemen Racer Fritz Böhler und mit unserem langjährigen Clubmitglied Friedrich Fruth, der für BMW das Rolls Royce Werk in England bei Goodwood neu aufgebaut hat.







